Der Camping-Boom ist kein Zufall
Der Anstieg bei Camping-Übernachtungen hat sich in den letzten Jahren verstetigt und ist weit mehr als ein pandemischer Nachholeffekt. Das Statistischen Bundesamt bestätigte für 2025 einen historischen Höchstwert: 44,7 Millionen Gästeübernachtungen entfielen auf Campingplätze in Deutschland – rund jede elfte Übernachtung im gesamten Tourismus.
Die Gründe sind vielfältig: Wachsendes Umweltbewusstsein, der Wunsch nach entschleunigten Auszeiten, steigende Flug- und Hotelpreise sowie eine neue Generation von Reisenden, die Authentizität über Luxus stellt – oder beides miteinander verbinden möchte (Stichwort: Glamping).
Die beliebtesten Camping-Regionen in Deutschland
Die Camping-Hochburgen 2025 zeigen ein klares Bild: Die schleswig-holsteinische Ostseeküste führt mit 3,5 Millionen Übernachtungen, gefolgt vom Schwarzwald (2,6 Millionen), der niedersächsischen Nordseeküste (2,0 Millionen) und dem bayerischen Allgäu (1,8 Millionen).
Was viele vergessen: Nordrhein-Westfalen ist mit 18 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat Deutschlands – und gleichzeitig eines der wichtigsten Einzugsgebiete für Kurz-Campingtrips. Die Eifel, das Sauerland und der Teutoburger Wald liegen für die meisten NRW-Städter unter zwei Stunden Fahrtzeit entfernt. Kein Wunder, dass naturnahe Übernachtungsangebote direkt in der Region so gefragt sind.
Warum der Trend anhält – und weiter wächst
Branchenexperten prognostizieren für 2026 erneut eine sehr hohe Auslastung. Mehrere Faktoren sprechen dafür, dass Camping dauerhaft im Mainstream angekommen ist:
- Preisvorteil gegenüber klassischen Urlaubsreisen: Trotz gestiegener Campinggebühren (+28,7 % gegenüber 2020) ist die Gesamtrechnung oft günstiger als Flug plus Hotel.
- Freiheit und Flexibilität: Kurzfristige Buchungen, spontane Routenänderungen – Camping passt zum modernen Reiseverhalten besser als starre Pauschalreisen.
- Gemeinschaft und Entschleunigung: Camping bringt Menschen zusammen und schafft echte Auszeiten vom digitalen Alltag.
- Höhere Komfortstandards: Moderne Campingplätze mit Wellness, guter Gastronomie und Luxus-Unterkünften wie Bubble Tents heben das Niveau deutlich an.
Preisanstieg: Camping wird wertvoller
Die steigende Nachfrage hat auch die Preise nach oben getrieben. Stellplätze auf Wohnmobilstell- plätzen kosten inzwischen 32,2 % mehr als 2020. Für viele Camperinnen und Camper ist das kein Abschreckungsgrund, sondern ein Qualitätssignal: Sie wissen, dass bessere Infrastruktur und besondere Erlebnisse ihren Preis haben.
Besonders gefragt sind Angebote, die über das klassische Zelt-Pitch hinausgehen: Glamping-Unterkünfte wie Bubble Tents, Safarizelte oder Baumhäuser erzielen deutlich höhere Buchungsraten – und sind oft Monate im Voraus ausgebucht.
Camping in NRW: Kurze Wege, großes Erlebnis
Für die 18 Millionen Einwohner NRWs ist der Camping-Urlaub besonders attraktiv, weil er ohne lange Anreise möglich ist. Welver, im Herzen des Münsterlandes, liegt nur 45 Minuten von Dortmund entfernt – eine perfekte Lage für einen Romantik-Kurztrip oder eine besondere Auszeit, ohne den Alltag für lange Zeit hinter sich lassen zu müssen.
Ein Bubble Tent unter dem Sternenhimmel Westfalens kombiniert genau das, was den Camping-Trend antreibt: Naturnähe, Exklusivität und ein unvergessliches Erlebnis – ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
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